O Festiwalu

Lubuskie Filmsommer – Łagów existiert schon seit dem Jahr 1969.

Am Anfang war das, das einzige polnische Filmfestival, wo verschiedene Filme von vielen Ländern präsentiert waren. Während des Festivals fanden viele Seminare und Diskusionen, in einer lockeren Atmosphere, statt . Das war natürlich nicht gut von den Kommunisten angenommen. Da entstand ein anderes Filmfestival in Gdańsk, das mehr offiziell, repräsentativ und prachtvoll war. Dank der Hilfe der Veranstalter von dem Klub der Filmkultur von Zielona Góra und dank der polnischen Föderation DKF, überstand das łagowski Filmfestival.

In der Antwort auf alle neue Bedürfnisse, die durch Desintegration des kommunistischen Lagers verursacht waren, wurde das łagowski Filmfestival ab Jahr 1990 als internationales Filmfestival anerkannt, das verschiedene Filme von postkommunistischen Länder darstellt.

Es ist sehr bekannt, dass im polnischen Kino verschiedene amerikanische Produktionen dominieren. Das europäische Kino ist sehr selten dargestellt, und dazu noch in sehr geringer Auswahl. So ne Filme sind noch sehr fremd für das polnische Publikum. Wenn das tschechische, slowakische, ungarische, russische, ukrainische, litauische, lettische, österreichische, estnische aber auch das deutsche Kino, im polnischen Kino bzw. im Fernseher präsentiert wurde, heißt das, es passiert so dank dem łagowskim Filmfestival.

Lubuskie Filmsommer ist ein Filmfestival aber auch ein Diskussionsforum. Es ist ein Ort, wo alle Erfahrungen über die Wandlung der Kinomatografie gesammelt wurden. LLF ist ein untypisches Filmfestival. Es ist ganz einfach in einer wunderschönen Ortschaft organisiert, (40 km von der westlichen Grenze) und etwa auf halbem Weg zwischen Berlin und Posen (ca. 120km ). Dieser Ort liegt fast auf der Brücke zwischen heutiger Westeuropa , und einem Teil, die traditionell ist, obwohl die geografische (und kulturelle) Sicht nicht zu Recht, diesen Teil als Osteuropa bezeichnet. Dieser östliche Teil prädestiniert dieses Filmfestival dazu, damit dies als eine Brücke dient um sich besser von einer Seite zu anderen zu bewegen.

Die Schauspieler dienen hier nicht als Attraktion, sondern die Autoren von Filmen,die mit dem Publikum diskutieren. Diese Diskusionen sind sehr anstrengend, weil die Zuschauer mehr als nur irgendeine Unterhaltung erwarten, genau so wie das ganze Festival, das als eine Verteidigungsredoute des artistischen Kinos dient.

Für viele Gäste von verschiedenen Länder, die im Festival teilnehmen, aber auch für die Vertreter der Filmclubs ist das die einzige Möglichkeit um die Filme anzugucken. Für die Tschechien- auf Ungarisch, für die Ukrainer- auf Russisch und so weiter, und für alle andere haben wir auch Filme auf Polnisch, die hier präsentiert werden.

Jedes Jahr kommt nach Łagow nicht nur der Teil des polnischen Kunstmilieu und die Delegationen von Schöpfern von verschiedenen Ländern, die im Festival teilnehmen, sondern auch viele junge Leute, vor allem viele Zuschauer aus Polen aus Filmklubs und auch viele Studenten der Filmwissenschaft. Diese Leute nehmen alle neue Erfahrungen, die sie in Lagow gesammelt haben, nach Hause. Genau sie organisieren dann das Filmleben.

Die Konfrontation in Łagów von verschiedenen symbolischen Kulturen, die in der Vergangenheit so weit weg von einander waren, ist zurzeit sehr notwendig und diese kann sehr viel gutes tun.

Unsere Idee, die in der Zeit des Filmfestivals realisiert war, hat schon ihre eigene Nachahmer gefunden. In Cottbus, auf der anderen Seite der Grenze, haben unsere vorherige Gäste ab 1991 ein ähnliches Festival organisiert, das eine enge Formel hat, weil die Debüte begrenzt waren. Am Anfang haben sie unsere Repertoire benutzt, zurzeit dank der Finanzierung profitieren die jetzt als eins von den grüßten Filmfestivals in Deutschland. Genau so in Terlic entstand, ab 1993 durch die Zusammenarbeit mit uns, eine Durchsicht von tschechischen, slowakischen und polnischen Filmdebüten.

Das Filmfestival hat noch zusätzlich einen Filmwettbewerb,in dem alle gezeigte Filme teilnehmen. Jury gibt drei Hauptpreisen aus: Grand Prix, also goldener Kreis, Silber- und Braunkreis. Zusätzlich wurden auch spezielle Preise gestiftet.

Ein wichtiger Element ist das Forum des Lubuskien Filmfestivals. Das Thema legt in diesem Jahr die wichtigste Richtung der Diskussion über die Kondition der Kinomatografie aber auch über verschiedene Probleme, die in einem bestimmten Jahr dominieren, fest. Im Forum diagnostiziert man auch verschiedene Erscheinungen, die durch Kinorealität beschrieben wurden, aber auch die Veränderungen, die im Kino stattfinden.

Der Wettbewerb, ist nicht der einzige Element, der für dieses Festival wichtig ist. Sehr wichtig ist die Möglichkeit, um mit den Regisseuren aus verschiedenen Ländern diskutieren zu können. Die Diskussion, die sehr oft länger dauert als die Veranstalter denken, führt zu vielen aufgeschlossenen Streiten, die ohne Hemmungen stattfinden.